Ausstellungen

In den alten Räumen des Erdgeschosses findet sich das alte Rathausgestühl (Gründerzeit) und Bilder aus „Alt- Hoffe“, Bilder der „Millionentante“;
das Wohnzimmer der Posthalterin Lisa Dahlem mit Erinnerungsstücken;
und ihre Küche, komplett und liebevoll ausgestattet mit Küchengerät um 1900.
In den neuen Räumen des Erdgeschosses zieren Bilder von Hoffenheimer Bauten, Menschen und Festen die Wände, teilweise noch ins 19. Jh. zurückreichend;
im „Fahnensaal“ hängen die Fahnen zur Gründung des Hoffenheimer „Militärvereins“ von 1871 und dessen 60jährigem Jubiläum 1931, Militärbilder, Waffen und Helme aus der Gründerzeit. Daneben spätmittelalterliche Ausgrabungsstücke von der Burg Zuzenhausen und frühneuzeitliche Ausgrabungsstücke aus dem bürgerlichen Heidelberg;
und im „TSG 1899- Saal“ Dokumente zur faszinierenden Geschichte des Bundesligisten,
dazu die Gründungsfahne von 1899.
Im Treppenaufgang „untergegangene“ Landschaften der alten Hoffenheimer Flur.
In den alten Räumen des Obergeschosses findet man zunächst Bilder verschwundener Hoffenheimer Bauten („Kolbsche Mühle“, Schlössl, kath. Kirche);
ein typisches bäuerliches Schlafzimmer der Jahrhundertwende;
ein vollständig ausgestattetes Kinderzimmer;
und der fünfeckige „Kaisersaal“ mit Bildern der Kaiserfamilie und der Großherzogs Friedrich und Mobiliar der Gründerzeit. Hier findet in den Wintermonaten unser „Erzählkaffee“ statt,
volkstümliche literarische und musikalische Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.
In den neuen Räumen des Obergeschosses ist der Flur der Adelsgeschichte Hoffenheims gewidmet: dem Denkmal des Feldmarschall- Leutnants Eberhard von Gemmingen, seiner Vorfahren ihrer Genealogie, Heraldik und ihrer Schlösser; hier findet man auch die Wappen aller Ortsherrschaften der Großen Kreisstadt Sinsheim;
im „Handwerkersaal“ steht ein voll aufgebäumter, funktionsfähiger Webstuhl von 1780, eine Sammlung von Schreinerwerkzeug des späten 19. Jhs., eine Bügeleisensammlung, Geräte zur Flachs- Bearbeitung, Bäcker- Model aus dem 19. Jh. und eine Sammlung von Original- Aquarellen Alt- Hoffemer Ansichten aus den Kriegsjahren 1943/ 44;
im „Schulsaal“ schließlich ist ein Schulzimmer aus dem Beginn des 20. Jhs. aufgebaut,
dazu eine Lesebuchsammlung aus 150 Jahren, Zeugnisse der Textilkunst an den Schulen und Erinnerungen an die kirchliche und an die jüdische Geschichte Hoffenheims.
Im Museumshof – an der Stelle der Gemmingenschen Zehntscheune – sind an den Wänden bäuerliche Geräte zur Feldbearbeitung aufgehängt. Hier finden die Hoffeste des Heimatvereins und anderer Hoffenheimer Vereine statt.
Der Heimatverein betreut ferner im angeschlossenen „Haus Brehm“ das Willi-Heinlein-Schreibmaschinenmuseum sowie ein kleines Archiv und einen heimatgeschichtlichen Arbeitsraum.